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Kategorie: Recht

Kran­ken­kas­sen dür­fen Fo­tos nicht spei­chern

Kran­ken­kas­sen dür­fen Fo­tos nicht spei­chern KAS­SEL | (epd) Kran­ken­kas­sen dür­fen die Ver­si­cher­ten­fo­tos für die elek­tro­ni­sche Ge­sund­heits­kar­te nicht mehr dau­er­haft spei­chern. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt (BSG) hat ge­ur­teilt, dass Kas­sen die Fo­tos von Ver­si­cher­ten wie­der lö­schen müs­sen, so­bald die ih­re Ge­sund­heits­kar­te er­hal­ten ha­ben. Ge­klagt hat­te ein Ver­si­cher­ter der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se. Die dau­er­haf­te Spei­che­rung ver­let­ze sein Recht auf in­for­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung. Die Kran­ken­kas­se führ­te an, dass das Spei­chern die Kos­ten sen­ke und die Bei­trags­sta­bi­li­tät si­che­re. Doch das BSG gab dem Klä­ger recht. Das be­deu­tet, dass Ver­si­cher­te künf­tig für je­de neue Ge­sund­heits­kar­te ein neu­es Fo­to an ih­re Kas­se schi­cken müs­sen. Quelle: https://rp-epaper.s4p-iapps.com/wr3/index.html#/830999/6-7

Was Hartz-IV-Empfänger wirklich bekommen

Düsseldorf. CDU-Politiker Jens Spahn meint, als Hartz-IV-Empfänger ist man in Deutschland nicht arm. Hat er recht? Und wie viel Geld bekommt man überhaupt vom Staat? Hier sind alle Fakten zum Arbeitslosengeld II. Von Hendrik Gaasterland   Wie hoch ist Hartz IV 2018? Hartz IV gilt als Grundsicherung für arbeitsfähige Hilfebedürftige und ist der umgangssprachliche Begriff für Arbeitslosengeld II (Alg II). Zuständig sind in den Städten entweder die Jobcenter der Bundesagentur für Arbeit oder die Sozialämter. Der Regelbedarf wird in jedem Jahr zum 1. Januar angepasst und soll die Kosten für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und Bedürfnisse des täglichen Lebens decken. Der Satz für Alleinstehende beträgt 416 Euro im Monat. Der Betrag für Paare liegt bei 374 Euro pro Partner. Bei Kindern werden bis zum sechsten Geburtstag 240 Euro gezahlt. Der Satz für weiterlesen / read more

Das ändert sich im neuen Jahr 2018 – BMAS- Arbeit & Soziales

Das ändert sich im neuen Jahr 2018 14. Dezember 2017 Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum 1. Januar bzw. zum Jahresbeginn 2018 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden. 1. Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung für Arbeitsuchende 2. Sozialversicherung, Rentenversicherung und Sozialgesetzbuch 3. Sozialhilfe, Asylbewerberleistungen und Belange behinderter Menschen 1. Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung für Arbeitsuchende a) Neue Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende Ab dem 1. Januar 2018 gelten neue Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in Höhe der vergleichbaren Regelbedarfsstufen (RBS) nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch: für alleinstehende und alleinerziehende Leistungsberechtigte: 416 Euro (RBS 1) für zwei Partner der Bedarfsgemeinschaft, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, jeweils: 374 Euro (RBS 2) für sonstige erwerbsfähige Angehörige einer weiterlesen / read more

Sich um unabhängige Beratung bewerben

Sich um unabhängige Beratung bewerben Veröffentlicht am Montag, 7. August 2017 von Christian Mayer Logo der LIGA Selbstvertretung Bild: LIGA Selbstvertretung Berlin (kobinet) Gut drei Wochen vor Ablauf der ersten Bewerbungsfrist für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, die im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes geschaffen wird, ruft die LIGA Selbstvertretung Organisationen behinderter Menschen, die das know how und die Rahmenbedingungen dafür erfüllen, auf, sich auf die Ausschreibung zur unabhängigen Teilhabeberatung zu bewerben. Auch wenn das Bewerbungsverfahren und die Rahmenbedingungen nicht leicht sind, sei es wichtig, dass die Beratung im Sinne des Peer Counseling und wirklich von Kostenträgern und Leistungserbringern unabhängig erfolge. „Derzeit schwitzen nicht nur viele Menschen aus den Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen wegen der sommerlichen Temperaturen, sondern auch, weil sie sich mit dem Bewerbungsverfahren für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung befassen. Auch wenn es weiterlesen / read more

Wichtige Änderungen bei der Sozialhilfe 2017

Änderungen bei der Sozialhilfe ab 1. Juli 2017 Zum 1. Juli sind zahlreiche Änderungen im SGB XII – Sozialhilfe – erfolgt. Die Bürgerbeauftragte Samiah El Samadoni weist darauf hin, dass sich das auf die Bewilligungspraxis bei der Hilfe zum Lebensunterhalt, bei der Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung auswirken kann. „Die Rechtsänderungen erfüllen mich allerdings mit Sorge, da zahlreiche Regelungen die Rechtslage des Bürgers verschlechtern, die Rechtsanwendung verkomplizieren und der Verwaltungsaufwand höher wird“, sagte El Samadoni heute in Kiel. Der neu eingeführte § 37a SGB XII sieht vor, dass Betroffenen auf Antrag ein Darlehen zu gewähren ist, wenn sie ihr anzurechnendes Einkommen – wie zum Beispiel beim erstmaligen Rentenbezug – erst am Monatsende erhalten und ihren Lebensunterhalt bis zum tatsächlichen Zuflusszeitpunkt nicht selber decken können. Das Darlehen wird ab weiterlesen / read more