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Kategorie: Gesundheit – Krankheiten

Krankenkassen stemmen sich gegen geplante MDK-Reform

Krankenkassen stemmen sich gegen geplante MDK-Reform Veröffentlicht am Veröffentlicht am14.10.2019 – 14:18 von AutorHartmut Smikac BERLIN (kobinet) Nach Informationen des Pressedienstes des Deutschen Bundestages wird die geplante Neuorganisation der Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen (MDK) von den Krankenkassen heftig kritisiert. Nach Ansicht des AOK-Bundesverbandes beinhaltet der Entwurf für das MDK-Reformgesetz einige inakzeptable Regelungen. Die Vorlage stelle mit ihren organisationsrechtlichen Änderungen zudem „ein vollkommen unbegründetes Misstrauensvotum gegen die Kranken- und Pflegekassen und ihre Selbstverwaltung dar“, erklärte der Verband anlässlich einer Expertenanhörung des Gesundheitsausschusses zu dem Gesetzentwurf am Montag in Berlin. Vertreter der Ärzte und Krankenhäuser lobten hingegen die geplanten Änderungen. Die Gesundheitsexperten äußerten sich in der Anhörung sowie in schriftlichen Stellungnahmen. Der Gesetzentwurf sieht eine Abkopplung des MDK von den Krankenkassen vor. Bisher sind die MDK als Arbeitsgemeinschaften der Krankenkassen organisiert. Künftig sollen sie eine eigenständige weiterlesen / read more

Medizinischer Dienst wird neu aufgestellt

Medizinischer Dienst wird neu aufgestellt Verfasst am 27. September 2019. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung soll organisatorisch von den Krankenkassen abgekoppelt werden. Das sieht das MDK-Reformgesetz (19/13397) der Bundesregierung vor. Bisher sind die MDK’s als Arbeitsgemeinschaften der Krankenkassen organisiert. Künftig sollen sie eine eigenständige Körperschaft bilden und „Medizinischer Dienst“ (MD) heißen. Auch der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (MDS) wird organisatorisch vom Verband abgelöst. In die Verwaltungsräte der Medizinischen Dienste sollen Vertreter von Patienten, Pflegebedürftigen, Verbrauchern, Ärzten und Pflegeberufen entsandt werden. Der MDK befasst sich unter anderem mit der Pflegebegutachtung und entscheidet über die Pflegebedürftigkeit. MDK-Fachleute prüfen außerdem die Qualitätsstandards in Pflegeeinrichtungen. Im Auftrag der Krankenkassen prüft der MDK auch die Krankenhausabrechnungen in ausgewählten Fällen. Der MDK unterstützt zudem Patienten bei Verdacht auf Behandlungsfehler. Die 15 MDK in den weiterlesen / read more

Hilfsmittel abgelehnt – Widerspruch und Klage

Hilfsmittel abgelehnt – Widerspruch und Klage von Otto Beier Die meisten kranken und pflegebedürftigen Menschen benötigen irgendwann einmal Hilfsmittel. Dazu gehört es, daß Sie vielleicht einmal einen Rollstuhl, einen Duschhocker, einen Badeweannenlift oder ein Pflegebett beantragen müssen. Aber was tun, wenn das benötigte Hilfsmittel abgelehnt wurde? Wurde das Hilfsmittel abgelehnt, sollten Sie Widerspruch einlegen. Das Spektrum an Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln ist sehr umfangreich. Bei der Krankenversicherung/Pflegekasse wird oft nur vom Schreibtisch aus entschieden, die genaue Situation des Antragstellers ist meist gar nicht bekannt. Deshalb kann es schnell zu einer unbeabsichtigten Fehleinschätzung der Situation und daraus resultierend einer Ablehnung eines Hilfsmittels kommen. Welche Hilfsmittel es gibt, habe ich in meinem Beitrag „Hilfsmittelverzeichnis: Diese Hilfsmittel bezahlen die Kassen“ zusammengestellt. Was Sie tun können, wenn das Hilfsmittel abgelehnt wurde, möchte ich Ihnen in meinem heutigen Beitrag zeigen. Zuerst möchte weiterlesen / read more

Bahnbrechendes Urteil für residente EU- Bürger in der EU

Bahnbrechendes Urteil für residente EU- Bürger in der EU Verfasst am 15. August 2019. Viele Menschen wandern innerhalb der EU, aus den unterschiedlichsten Gründen, in ein anderes EU Land aus. Die Gründe sind dabei unterschiedlich. Meist ist es aber das Klima, was die Menschen zur Auswanderung bewegt. Gerade für Rentner besteht ein hoher Anreiz, dort zu leben, wo man sonst nur Urlaub gemacht hat. Sind bürokratischen Hürden zur Residenz erst einmal geschafft, kann man sich in der neuen Heimat als Residenter wohlfühlen. Das „große Erwachen“ kann aber kommen, wenn dann der Besuch beim Arzt ansteht und man feststellt, dass die Leistungen des Sozialsystems nicht identisch mit den Leistungen in der neuen Heimat sind. So erging es auch Herrn K, der vor vielen Jahren, zusammen mit seiner kranken Frau, nach Spanien auswanderte. weiterlesen / read more

MDK soll unabhängig von Krankenkassen werden

MDK soll unabhängig von Krankenkassen werden Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung soll künftig organisatorisch von den gesetzlichen Krankenkassen gelöst werden. Das sieht der Entwurf des „MDK-Reformgesetzes“ vor. Der Sozialverband VdK begrüßt diesen überfälligen Schritt.   Der MDK soll unabhängig von den Krankenkassen werden | © stock.adobe.de Versicherte lernen den Krankenversicherung (MDK) meist in Ausnahmesituationen kennen. Etwa beim Hausbesuch bei einem Pflegebedürftigen, bei dem über die Zuweisung eines Pflegegrads und damit über den Erhalt von Leistungen aus der Pflegeversicherung entschieden wird. Doch nicht immer bekommen die Versicherten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MDK persönlich zu Gesicht, denn vieles wird im Streitfall dort nach Aktenlage entschieden. Zum Beispiel bei Verfahren zur Verlängerung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bei längerer Erkrankung oder zur Bewilligung von Hilfsmitteln. „Höchste Zeit“ „Die Entscheidungen des MDK haben enorme Auswirkungen auf das weiterlesen / read more

In NRW sind Pfle­ge­hei­me am teu­ers­ten

In NRW sind Pfle­ge­hei­me am teu­ers­ten Wer zum Pfle­ge­fall wird, muss ho­he Kos­ten stem­men: In NRW-Hei­men ist der Ei­gen­an­teil am höchs­ten. Auch die le­ga­le Be­schäf­ti­gung ei­ner aus­län­di­schen Pfle­ge­kraft kos­tet Tau­sen­de Eu­ro. Zu­gleich ist es schwer, ei­nen Platz zu fin­den. VON ANT­JE HÖ­NING UND THO­MAS REI­SE­NER DÜS­SEL­DORF | Die Deut­schen wer­den im­mer äl­ter, da­mit steigt die Zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen. In Nord­rhein-West­fa­len gibt es ak­tu­ell 650.000 Pfle­ge­be­dürf­ti­ge. Nach Be­rech­nung des In­sti­tuts der Deut­schen Wirt­schaft wird die Zahl bis 2035 auf 900.000 stei­gen. Für Be­trof­fe­ne und An­ge­hö­ri­ge bringt das gro­ße Her­aus­for­de­run­gen mit sich – auch fi­nan­zi­ell. Was kos­tet ein Pfle­ge­heim? Die meis­ten Men­schen möch­ten so lan­ge wie mög­lich in den ei­ge­nen vier Wän­den blei­ben. Doch wenn die Ein­schrän­kun­gen zu groß wer­den, wird es Zeit für ein Pfle­ge­heim. Bun­des­weit gibt es rund 14.500 Hei­me, die Un­ter­schie­de in weiterlesen / read more

Im Herbst 2019 kommt der neue Pflege-TÜV

Im Herbst 2019 kommt der neue Pflege-TÜV Verfasst am 21. March 2019. Der neue Pflege-TÜV kommt nach jahrelanger Kritik an dem derzeitigen Pflege-TÜV endlich im Herbst diesen Jahres. Der Pflege-TÜV soll die Qualität der Heime transparenter machen. Durch den neuen Pflege-TÜV sollen die Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen eine aussagekräftige Bewertung für die Heime in Deutschland erhalten. Gernot Kiefer, der Vorstand des GKV-Spitzenverbands sagte: „Am 1. November beginnen in den Pflegeheimen endlich die Prüfungen nach dem neuen Qualitätssystem“. Die neue überarbeitete Prüfung soll eine Aufschlussreichende Darstellung über die Qualität der Pflegeheime erschließen. Die derzeitigen Pflegenoten, die oft kritisiert wurden, sollen abgeschafft werden, durch die kein Vergleich möglich ist, da diese fast immer positiv ausfallen. Für die neue Reform hat das zuständige Gremium Qualitätsausschuss von Krankenkassen und Heimbetreibern. Kiefer sagte: „Bereits im Frühjahr weiterlesen / read more

Hausnotruf und Notrufsysteme – Preise vergleichen und Anbieter finden

Hausnotruf und Notrufsysteme – Preise vergleichen und Anbieter finden Ein Notrufsystem ist kein Luxusgegenstand, sondern grade für ältere oder kranke Menschen unter Umständen ein Lebensretter. Für Menschen, die alleine zu Hause leben, bietet ein Notrufsystem viel Sicherheit und ermöglicht ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben. Neuere Entwicklungen der Notrufsysteme erweitern die Nutzung außerdem um Sicherheit unterwegs. Durch Verwendung des Mobilfunknetzes und GPS-Ortung wird schnelle Hilfe im Notfall ortsungebunden.   Inhaltsverzeichnis Kosten und Zuschüsse Richtige Erstversorgung Die wichtigsten Fragen, die Ihnen Ihr Hausnotrufanbieter beantworten sollte: Der mobile Notruf für Sicherheit zu Hause und unterwegs Wie ist die mobile Variante aufgebaut? Wie verläuft ein Notruf beim mobilen Notrufsystem?   Notrufsystem mit Notrufarmband Kosten und Zuschüsse Ist an Ihr Hausnotrufsystem eine 24-Stunden-Notrufzentrale angebunden, erhalten Sie die Systeme in einem Abo-Modell. Grade hier empfiehlt sich weiterlesen / read more

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Nutzung des Entlastungsbeitrages vereinfachen

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Nutzung des Entlastungsbeitrages vereinfachen Verfasst am 04. March 2019. Jedem Pflegebedürftigen steht seit 2017 125 Euro pro Monat für alltäglichen Hilfen zu Verfügung. Viele nutzen dieses jedoch nicht. Aufgrund von Unwissenheit wie eine repräsentative Studie bekannt gibt laut Tagespiegel. Beklagt jeder zweite das ein Informationsdefizit vorliegt. Quelle: tagesspiegel Somit nehmen rund 70 Prozent der Betroffen die Entlastungsbreitrag Leistungen nicht wahr. Jens Spahn will dieses nun ändern und sich stark machen dafür, dass mehr Menschen die Pflegebedürftig sind die Hilfen nutzen können. Der Entlastungsbeitrag kann Beispielsweise für Haushalts- und Einkaufshilfen genutzt werden. Diverse Beschäftigungsangebote können ebenfalls genutzt werden wie Spiele spielen, Besuch einen Demenz-Cafés oder Vorlesen. Auch Entlastungen im Haushalt wie Fenster putzen oder Rasen mähe. Betreuungsangebote zum Beispiel Begleitung zum Arzt oder Familie. Leistungen eines zugelassenen weiterlesen / read more

Urteil in Aachen – Blinde Seniorin muss mehr als 13.000 Euro Blindengeld zurückzahlen

Blinde Seniorin muss mehr als 13.000 Euro Blindengeld zurückzahlen Aachen Eine 90-jährige blinde und nach eigenen Angaben mittellose Frau aus dem Kreis Düren muss 13.111 Euro Blindengeld zurückzahlen, weil sie es versäumt hatte mitzuteilen, dass sie pflegebedürftig geworden war. Das hat das Verwaltungsgericht Aachen geurteilt. von Oliver Schmetz Die Frau ist 90 Jahre alt, befindet sich mittlerweile in vollstätionärer Pflege, ist nach eigenen Angaben völlig mittellos und außerdem blind. Das bedeutet unter anderem, dass sie amtliche Schreiben, die sie erreichen, gar nicht lesen kann. Trotzdem gelten für sie die Buchstaben des Gesetzes. Man könnte aus ihrer Position heraus auch sagen: sie trifft die Härte des Gesetzes. Das zeigt sich an diesem Dienstagmorgen vor der 2. Kammer des Aachener Verwaltungsgerichts, wo die hochbetagte Nideggenerin mit ihrer Klage gegen den Landschaftsverband Rheinland (LVR) weiterlesen / read more