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Kategorie: Bauen Wohnen

BGH – Nebenkostenabrechnung muss zwingend innerhalb von 12 Monaten erfolgen

Vermieter sind laut § 556 Abs. 3 Satz 2 BGB dazu verpflichtet, dem Mieter innerhalb eines Jahres die Betriebskostenabrechnung auszuhändigen. Der Bundesgerichtshof hat in 2017 entschieden, dass diese Jahresfrist unter allen Umständen einzuhalten ist – auch, wenn beispielsweise die Hausverwaltung dem Vermieter die Betriebskosten zu spät aushändigt. Betriebskostennachzahlungen dürfen nicht 24 Monate später gestellt werden Im konkreten Fall hatte der Vermieter einer Wohnungseigentumsanlage die Nebenkostenabrechnung für die Jahre 2010, 2011 und 2012 erst mit Schreiben vom 07. Dezember 2013 an die Vermieterin ausgehändigt, in denen er Nachzahlungen in Höhe von 459,08 € für 2010, 569,79 € für 2011 und 553,38 € für 2012 geltend machte. Kurz zuvor hatte die  Wohnungseigentümergemeinschaft den Beschluss für die Jahresabrechnungen der Wohnungseigentümer nach § 28 Abs. 5 WEG verfasst, nachdem die Daten von der Hausverwaltung bereitgestellt wurden. Die Mieterin weiterlesen / read more

Mieterverein – Tipps für Wohnungssuche

Mieterverein – Tipps für Wohnungssuche Wer bei uns in der Stadt ein neues Zuhause sucht, der sucht oft vergebens. Es gibt einfach zu wenig Wohnungen und viele freie Wohnungen sind oft sehr teuer. Hier gibt’s ein paar Tipps. Der Mieterverein bestätigt, dass der Wohnungsmarkt in Leverkusen sehr angespannt ist. Die Wohnungssuchenden bei uns in der Stadt bräuchten aktuell vor allem eins – Geduld. Trotzdem gibt er einige Tipps: …auf der Suche nach einem Besichtigungstermin: – Angebote auf allen Kanälen checken (Internetportale, soziale Medien, Zeitungen, Aushänge) – sich von Anzeigen ohne Fotos nicht abschrecken lassen – wenn möglich mit viel Vorlauf mit der Suche starten …Auftreten beim Besichtigungstermin: – offen und ehrlich sein – Infos über Tiere/Kinder/Hobbys gegenüber dem Vermieter „taktisch klug“ herausgeben …beim Besichtigungstermin unbedingt dabei haben: – Einkommensnachweis (z.B Gehaltsabrechnung) weiterlesen / read more

2016-2017 Anstieg um fast 30 Prozent – In NRW sind 32.300 Menschen als wohnungslos registriert

Düsseldorf. In den letzten Jahren hat die Zahl der Wohnungslosen in NRW stark zugenommen. Dies hängt auch mit der behelfsmäßigen Unterbringung von Asylbewerbern zusammen. Die Zahl der Wohnungslosen ist in Nordrhein-Westfalen erneut stark gestiegen. Zum Stichtag 30. Juni 2017 waren in NRW rund 32.300 Personen wohnungslos gemeldet. Das sind fast 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dies geht aus der aktuellen Jahresstatistik hervor, die das NRW-Sozialministerium jetzt dem Düsseldorfer Landtag zugestellt hat. Bereits von 2015 auf 2016 hatte die Zahl der Wohnungslosen um fast 15 Prozent zugenommen. Der hohe Anstieg sei nach Angaben der Kommunen vor allem auf die behelfsmäßige Unterbringung vieler anerkannter Asylbewerber in Notunterkünften zurückzuführen, heißt es in dem der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden Bericht. Wegen der angespannten Wohnungsmärkte fänden viele Städte und Gemeinden nicht sofort geeignete Räume. NRW-Sozialminister weiterlesen / read more

Wohnungsmarkt nach wie vor angespannt

Wohnungsmarkt nach wie vor angespannt Leverkusen wächst – Nachfrage und Preise bei Wohnungen steigen Heute erscheint der neue „Leverkusener Wohnungsmarktbericht“ des Fachbereichs Stadtplanung, der jährlich über Situation und Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt berichtet. Der Bericht dient den Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft als Informationsgrundlage. Er fasst überwiegend Daten aus dem Jahr 2016 sowie – soweit bei Redaktionsschluss schon vorhanden – 2017 zusammen. Der fast 40 Seiten starke „Wohnungsmarktbericht 2017“ hält als Quintessenz fest: „Der Leverkusener Wohnungsmarkt ist mit Ausnahme des oberen Mietpreissegments angespannt bis sehr angespannt. Diese Marktanspannung wird in den nächsten Jahren für das preiswerte Mietsegment bestehen bleiben und sich noch verschärfen“. Der Bericht wird heute veröffentlicht und ist im Internet unter http://www.leverkusen.de/leben-in-lev/bauen-und-wohnen/wohnen/wohnungsmarktbericht.php im Detail nachzulesen. Der Bericht gibt anhand von rund einem Dutzend Indikatoren zur kommunalen Entwicklung weiterlesen / read more

KfW und Krankenkassen helfen – Wohnen im Alter: Hier gibt’s Finanzspritzen für Treppenlift und Einbruchschutz

Das Bücken fällt schwer, in den Zimmern lauern viele Stolperfallen. Im Alter wird die eigene Wohnung mehr und mehr zum Lebensmittelpunkt. Umso wichtiger, dass Senioren dort selbstständig klarkommen. Wer altersgerecht umbauen will, kann finanzielle Förderung bekommen. Wie Sie dabei vorgehen müssen. Eine Rampe vor der Haustür, ein Treppenlift, eine niedrige Duschwanne oder breitere Türöffnungen – manchmal genügen schon kleinere Veränderungen, um Wohnungen altersgerecht zu gestalten. Die gute Nachricht: Für einen Umbau gibt es Fördermittel. Dabei gilt: Man sollte sich umfassend informieren. „Jede Institution, die in irgendeiner Weise über Sozial- oder Krankenversicherungen mit der Person verbunden ist, die umbauen will, sollte man anfragen“, empfiehlt Irmtraud Swoboda vom Verband Privater Bauherren (VPB). Wichtige Fragen und Antworten: Welche Förderungen gibt es für den altersgerechten Umbau? Manche Hilfsmittel können vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse bezahlt werden. weiterlesen / read more

Frühstück mit dem Kardinal

Leverkusen. Beim Besuch der Obdachlosenhilfe brachte Rainer Maria Woelki Geschenke mit. Von Monika Klein Die Tische waren gedeckt, aber noch längst nicht alle Plätze besetzt, obwohl der Kardinal zum vereinbarten Frühstückstermin in der Leverkusener Obdachlosenhilfe schon überfällig war. Wahrscheinlich scheuten einige, die sich bei solch nasskaltem Wetter sonst gerne mit Kaffee aufwärmen, den Rummel um den hohen Besuch, erklärte Stefanie Strieder, Leiterin des Fachdienstes für soziale und berufliche Integration beim Caritasverband Leverkusen. Dafür habe er Verständnis, versicherte Rainer Maria Kardinal Woelki, als er endlich zwischen wohnungslosen Menschen Platz genommen hatte. Und er bestellte ausdrücklich herzliche Grüße an alle, die ihm und dem Journalisten-Aufgebot lieber aus dem Weg gingen. Heinrich Garijs aber scheute die Öffentlichkeit nicht. Und so nahm er – stellvertretend für alle Wohnungslosen, die tagsüber den Treff an der Schulstraße weiterlesen / read more

Wohnen im Alter – Caritas Leverkusen lädt zu „Marktgesprächen” ein

Leverkusen. Der Wunsch, im Alter solange wie möglich in der eigenen Wohnung leben zu können, steht bei vielen weit oben auf der Liste. Der Caritasverband Leverkusen möchte mit seinen „Marktgesprächen“ die Gelegenheit nutzen, um mit Menschen auf den Leverkusener Wochenmärkten darüber ins Gespräch zu kommen und das Angebot der Caritas vorzustellen. Dazu gehören die Ambulanten Dienste wie Hausnotruf, Mahlzeitendienst, Begegnungsangebote, Demenzcafé sowie die Ambulante Pflege. Auf den folgenden Märkten in Leverkusen sind die Mitarbeiter der Caritas jeweils von 9 bis 13 Uhr anzutreffen. Schlebusch, 24. August, vor der Bergischen Landstraße 51, Alkenrath, 25. August, vor dem Kirchenportal St. Johannes der Täufer, Lützenkirchen, 29. August, Im Dorf 37, Wiesdorf, 30. August, Wiesdorfer Platz, Opladen, 31. August, an der Kölner vor der Aloysiuskapelle (dre) – Quelle: http://www.ksta.de/28181346 ©2017

Leverkusen – Warum Flüchtling Hassan keine Wohnung findet

Leverkusen. Sehnlichst wartet Hassan Fetnah auf seine Familie. Seit er vor zwei Jahren Syrien verließ, um in Deutschland Schutz zu suchen, hat der 46-Jährige seine Frau und seine drei Söhne nicht gesehen. Sie sind immer noch in seiner Heimatstadt Homs, die so stark bombardiert wurde. Von Monika Klein Jetzt hat seine Familie die Erlaubnis nachzukommen, ein Datum kennt er allerdings nicht. Er hofft darauf, dass er seine Lieben bald in die Arme schließen kann. Andererseits fürchtet er, dass sie überraschend in Leverkusen ankommen, denn er hat noch keine Wohnung für fünf Personen gefunden. Trotz erheblicher Anstrengung und der Hilfe von Elisabeth Rosenfelder, die den Flüchtling betreut, ihn bei Behördengängen begleitet und in seinem Namen nachhakt. „Ich kenne inzwischen alle, die professionell helfen, zum Beispiel beim Migrationsdienst der Caritas“, sagt sie und weiterlesen / read more

Leverkusen -OB Richrath: "Wir brauchen mehr Wohnungen für Flüchtlinge"

Leverkusen. Die Stadt Leverkusen ist weiter auf der Suche nach Privatwohnungen für Flüchtlinge. Man wolle die Menschen so schnell wie möglich aus den Gemeinschaftsunterkünften in die eigenen vier Wände bringen, sagt Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Aber dafür brauchen wir mehr Wohnungen.“ Im vergangenen Jahr habe man 110 Asylbewerber in Privatunterkünfte vermitteln können. Gleichzeitig seien aber 120 weitere Menschen Leverkusen zugewiesen worden. Über das „Leverkusener Modell“ werden Wohnungen durch die Flüchtlinge selbst angemietet. 2015 und 2016 konnten über diese Anmietungen fast 900 Personen aus einer kommunalen Unterkunft in privaten Wohnraum umziehen, teilt die Stadt mit. Sie dieses Modell beibehalten. „Es ist inzwischen Vorbild für andere Kommunen geworden.“ Die Wohnraumvermittlung erfolgt über den Caritasverband und die Auszugsberatung des Flüchtlingsrates. Zurzeit leben rund 1000 Personen in den Leverkusener Asylbewerberheimen. Die Stadt erwartet in Kürze wieder weiterlesen / read more